Taichi

Früher bezeichnete man das langsam ausgeführte meditative Bewegen als „Schattenboxen“.

Taichi (das Höchste Letzte) - eine Bewegungskunst, in der sich Aspekte von Gymnastik, Meditation und Kampfkunst vereinen. Ein Sport, der sowohl den Körper als auch den Geist von innen stärkt. Entspannung des Körpers, leeren des Geistes.

Taichichuan: Schattenboxen ist mehr auf Gesundheit ausgerichtet als auf Kampf. Taichichuan kommt aus dem Kampfsport und wurde als weiche Methode entdeckt, um seine Gesundheit zu schützen, stärken oder wieder zu erlangen.

Taichi ist nicht so alt (ca. 900 Jahre) wie Qigong (ca.5.000 Jahre) und hat sich aus dem Qigong entwickelt. Ein Mönch beobachtete den Kampf zwischen einem Kranich und einer Schlange, und entdeckte dabei die Kampftechnik des „Ausweichens“. Beide Tiere kämpften nur so, dass sie sich auswichen, aber nicht direkt angriffen. Nach ca. 2 stündigem Kampf waren beide so erschöpft, dass sie kein Interesse an weiteren Kampfhandlungen hatten, und sich entfernten. Dieses Prinzip liegt heute dem Taichi zugrunde! Ausweichen (Angriffe ins Leere laufen lassen) und nicht (jemanden oder etwas) angreifen!

 

Das bringt große Harmonie, Glück und Gesundheit ins eigene Leben!

Durch das Praktizieren von Taichi und Qigong wandelt sich die Umgangs- und Lebensweise und alle Übenden verändern im Laufe der Zeit ihre Verhaltensmuster zu ihrer Umwelt zum Positiven! Beim Üben der langsamen Bewegungen gelingt es einem auf natürliche Art und Weise, den Körper und Geist zu integrieren, deshalb wird hier die Gesundheit und der Lebensstil verbessert.

Gute Gesundheit ist ein wesentlicher Teil des täglichen Lebens, also warum nicht 10 Minuten am Tag verbringen, um es angenehmer und zufriedenstellender zu machen? Die Beruhigung unseres Geistes führt zu einer Verbesserung unseres Körpers, sie macht entspannter, unterstützt Herz und Blutdruck und fördert allgemein rundum gute Gesundheit.

 

Tai Chi Cuan